Sie fragen - wir antworten!

Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie Beschwerden haben und andere Spezialisten der Medizin Ihnen bereits helfen oder eben nicht helfen können. Bei Verzicht auf Medikamente, beim Wunsch die eigene Gesundheit länger zu erhalten, nach Verletzungen und OP oder davor.

Brauche ich eine Verordnung vom Arzt?

Ja, unbedingt! Auch wenn Sie die Leistung privat zahlen möchten oder privat versichert sind. Auch Kinder benötigen eine Verordnung vom Arzt ("Rezept auf osteopathische Therapie" oder "manuelle Therapie mit osteopathischen Techniken"). Absolut jeder Arzt oder auch Heilpraktiker kann Ihnen ein gültiges Privatrezept für die osteopathische Behandlung ausstellen. 

Was passiert beim ersten Termin und wie lange dauert dieser?

Für Ihren Ersttermin planen Sie bitte eine gute Stunde Zeit ein. Diese Zeit brauchen wir, um eine Anamnese & Untersuchung Ihrer Beschwerden sowie die darauffolgende Behandlung durchzuführen. Manchmal bedarf es auch eines kurzen Nachgespräches zum Schluß.

Die Behandlungszeit beträgt bis zu 60 Min., kann variieren je nach persönlichem Zustand, Diagnose usw. 

Bei Kindern kann die Behandlung kürzer ausfallen, da diese häufig schneller auf die Behandlungsimpulse reagieren.

Wie häufig muss die Behandlung wiederholt werden?

Anfangs sind es relativ kurze Abstände von mehreren Tagen bis zu einer Woche. Im weiteren Verlauf werden die Abstände größer, von zwei Wochen bis zu mehreren Monaten - je nachdem wie gut Ihr Körper mitarbeitet und der Therapeut eine ausreichende Verbesserung feststellen kann. 

Wieviele Behandlungen brauche ich?

Dieses ist immer individuell, abhängig davon, was wir Alles in der Anamnese, Inspektion und Palpation feststellen und wie Ihr Körper auf die Behandlung reagiert.  

Was muss ich zur Behandlung mitbringen?

Mitzubringen sind bitte ausreichend Zeit (mind. 1h), ein Badetuch zum Drunterlegen, Befunde - CT, Röntgen, MRT (wenn vorhanden), Behandlungsgebühr.

Was ist vor und nach einer osteopathischen Behandlung zu beachten?

Davor:

Sie sollten nicht zu voll gegessen haben oder gar mit einem leeren Magen erscheinen. Wenn möglich keine Einnahme von Schmerzmitteln vor Ihrer Behandlung. Im Idealfall sind Sie ohne Schmuck, ohne Make-Up, ohne Parfüm (das stört den Osteopathen und nimmt Ihre wertvolle Zeit in Anspruch) und frisch geduscht zur Untersuchung / Behandlung anwesend.


Bei der Untersuchung sollten Sie in der Lage sein, einmal für die Inspektion in Unterwäsche im Raum zu stehen, bzw. zu sitzen.

Frauen sollten bitte zur Untersuchung / Behandlung keine Strumpfhosen (Nylon & Tights), keine Push-UP- oder Bügel-BH's, keine Bodies, keine String-Tangas tragen. 

Stattdessen leichte Sportunterwäsche, Baumwolle-BH's, Unterhemden, kurze Leggins, Sporthosen - ausnahmsweise geht auch ein Bikini-Badeanzug.


Danach:

Ausreichend Zeit und Ruhe einplanen, um die Energieressourcen des Körpers zu schonen. Das heißt, keinen Leistungssport, keine wichtigen Termine oder Entscheidungen, kein schweres oder scharfes Essen, keine Milchprodukte, Softdrinks, Alkohol etc. - zumindest für einige Tage.

Gibt es eine Altersbegrenzung für osteopathische Behandlung?

Nein! Unsere Patienten können neugeborene Babies sein (ab 1.er Woche). Ein Alterslimit nach oben gibt es nicht. Denn solange Sie atmen und das Blut durch Ihre Adern fließt, lassen sich Dinge optimieren.

Kosten der Behandlung & Abrechnung

Die Eigenanteile für Krankengymnastik/Physiotherapie sowie Selbstzahlerleistungen für Osteopathie oder Massage sind nach erbrachter Dienstleistung vor Ort zu entrichten.


Für die osteopathische Behandlung bekommen Sie am Ende einer Behandlungsserie eine Rechnung in doppelter Ausführung mit dem Originalrezept zurück. Diese können Sie danach eigenständig bei Ihrer Krankenkasse zur Kostenbeteiligung vorlegen.

Wir machen keine direkte Abrechnung mit den Krankenkassen.

Terminabsage - was ist zu beachten?

Unsere Praxis hat eine Absage-Frist von 24 Stunden, damit wir genügend Zeit haben einen anderen Patienten einzuplanen. Nicht rechtzeitig abgesagte Termine werden komplett in Rechnung gestellt. Geben Sie durch Ihre rechtzeitige Absage anderen Menschen die Chance auf einen früheren Behnadlungstermin!

Werden die Behandlungskosten von meiner Krankenkasse übernommen?

Die osteopathische Behandlung war und ist eine Privatleistung. In welchem Rahmen Ihre Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt, erfahren Sie bitte bei Ihrem KK-Berater. Alternativ können Sie die neueste Information diesbezüglich auf www.osteokompass.de einsehen (Rubrik: Patienteninfo --> Krankenkassen).

Ich habe keine Beschwerden - darf ich trotzdem kommen?

Osteopathische Körperarbeit eignet sich auch hervorragend zu vorbeugenden (prophylaktischen) Zwecken. Leider kommen viele Menschen erst sehr spät in unsere Praxis, meist nach einer langen Arztodyssee, mit einem vollen "Rucksack an chronischen Leiden". Im Alltag ignorieren wir häufig die Signale, die unser Körper uns gibt.

Osteopathie ist perfekt dafür, diese Signale ganzheitlich zu untersuchen und der Ursache auf den Grund zu gehen.